Monate: November 2016

Auf Tuchfühlung! Über die Basis einer gesunden Beziehung

Die Partnersuche kann einen an den Rand des Wahnsinns treiben. Trotz meiner vielen Gelegenheiten zum Daten mit durchaus interessanten Männern blieb ein näheres Kennenlernen aus und an eine feste Beziehung war schon gar nicht zu denken. Lange Zeit hatte ich nicht verstanden, wo der Hase im Pfeffer liegt. Ich bin doch nett, dachte ich mir, witzig und spritzig, nicht ganz doof…ich weise doch nichts auf, was einen nur ansatzweise stören könnte. Und dann kam mir der Geistesblitz! Genau das war mein Problem… Im Rausch der Gefühle! Sich zu verlieben, ist wahrscheinlich kein Hexenwerk. Eh man es sich versieht, hat man sein Herz verloren. Plötzlich funkeln die Augen, das Herz puckert wie wild, wie auf Wolken schwebt man durch die weichgezeichnete Welt. Ob sich dabei lediglich biochemische Prozesse im Hirn abspielen oder es sich um einen schicksalhaften Donnerschlag handelt, ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass wir im Rausch der Gefühle vor allem eines wollen: eine Beziehung eingehen. Wir sind bereit für eine intensive Verbindung zu dem anderen. Wir wollen und suchen seine Nähe, wollen …

Don’t worry! Ist Unglück nur ein Hirngespinst?

Ich bin ein großer Fan von allen Blogs, Foren und Webseiten, die der Selbstverwirklichung und Persönlichkeitsentwicklung verschrieben sind. Ja, ich will wachsen und gedeihen, ein glücklicher Mensch mit null Problemen sein und mich selbst hoch und runter lieben. Eigentlich müsste ich meine psychospirituelle Formvollendung schon längst erreicht haben bei all den Lebensweisheiten, die mir auf einschlägigen Selbsthilfekanälen offeriert werden. Stattdessen krieg ich bei jedem noch so gut gemeinten Ratschlag schlimmes Bauchweh. Und das aus folgenden Gründen… Selbstgemachtes Leiden! Wenn ich es ganz nüchtern betrachte, so haben wir heutzutage richtig Glück. Wir leben in einer bewusstseinsorientierten Zeit, in der immaterielle Werte und die Frage nach Sinnstiftung im Leben keine randständige Kategorie von Hippies und Jesusfreaks mehr sind. Jeder einzelne in der breiten Gesellschaft darf sich mit seinem individuellen Glück, seiner Selbsterfüllung und seiner Person als Ganzheit auseinandersetzen, ohne dass es anrüchig, egoman oder peinlich wirkt. Da wir auf der Suche nach uns selbst oft nicht wissen, wo wir eigentlich starten sollen, kommen uns gut gemeinte Ratschläge, Sichtweisen und Handlungsempfehlungen gerade recht. Instant müssen sie sein, in …