Monate: November 2015

Schluss mit dem Kopfkino! Die einfachste Strategie für eine Sendepause

In unserer Jugend hat der eine oder andere von uns gerne Tagebuch geführt. Das Buch unserer Geheimnisse hat manchmal sogar einen eigenen Namen bekommen, so wichtig war es uns, die Ereignisse und Gedanken, die uns beschäftigten, aufzuschreiben. Führst du heute noch Tagebuch? Wenn nicht, empfehle ich dir, schleunigst wieder damit anzufangen, denn ein Tagebuch zu führen, ist ein sehr heilsamer Vorgang. Nun bist du heutzutage natürlich mit diversen Vehikel der multimedialen Welt ausgestattet, um die Eckpfeiler deines Lebens festzuhalten und mit anderen zu zelebrieren. Was gestern noch ein streng gehüteter Schatz deiner Gedankenwelt war, teilst du heute gern mit Freunden aus aller Welt. Was jedoch tief drinnen vor sich geht – die Gefühle, die Sorgen und Ängste, die Unsicherheiten und Entscheidungen, die getroffen werden wollen – all das wird gerne zurückgehalten, mit sich selbst rumgeschleppt und ausgemacht. Follow your heart, aber schreib dir vorher den Weg auf! Genau für solche Gelegenheiten gibt es das Herzensbuch. In diesem Buch schreibst du keinem imaginären Freund einen Brief, sondern eröffnest dir vielmehr einen Raum, in dem deine Gefühle …

Terror, Krieg und Angst – was tun wir? Ein Brief an die Welt

Es rumort in mir. Ich bin mir nicht sicher, ob ich schreiben sollte und was ich schreiben sollte zu den Ereignissen in Paris. Aber es rumort in mir, deshalb denk ich besser nicht lange nach, sondern schreibe auf, was in mir ist. Wir haben den Terror schon kennengelernt, er ist nichts Neues. Er flackert tagtäglich über den Bildschirm und in der Vergangenheit spielten sich häufiger terroristische Anschläge vor unserer Haustür ab. Ich erinnere mich an den blutigen Angriff auf Charlie Hebdo. Europa stand unter Schock, dass urplötzlich, wie aus heiterem Himmel, eine ganze Redaktion ausgelöscht wurde – stellvertretend, attackiert für die Freiheit der Meinung, der Presse und der Kunst. Die Schockwelle ebbte nach Staatstrauer und Solidaritätsströmen ab. Das musste sie auch, denn in der Ohnmacht findet kein Leben statt. Und wir, die Europäer, hatten neben der Bekämpfung des Terrorismus noch mit anderen Krisen zu tun. Wir mussten verkraften, dass fette Bonzen und Banken ganze Staaten verzocken und die große Politik lieber unsere europäischen Brüder und Schwestern in Irland, Spanien, Griechenland und anderswo ausbluten lässt als …

Passt, wackelt und hat Luft! Der 3-Komponentenkleber für deine Partnerschaft (Teil 3)

Oft wundern wir uns, dass sich im Laufe einer Partnerschaft unmerklich eine Distanz aufbaut und wir stellen fest, dass der Partner gar nicht alles über uns weiß. Wir behalten unsere kleinen Geheimnisse für uns. Wenn wir uns nicht geliebt fühlen, uns eine Verhaltensweise des Partners missfällt oder uns zur Untreue verführt fühlen, erzählen wir das lieber dem besten Freund oder der besten Freundin als dem Menschen, den es direkt betrifft, dem Partner. Warum ist das so? Muss das so sein? Können oder wollen wir uns unserem Partner, der doch eigentlich der engste Vertraute sein soll im Leben, nicht in unserer Ganzheit zumuten? Wovor haben wir Angst? Müssen wir uns in bestimmten Belangen von widersprüchlichen Gefühlen, sorgenvollen Gedanken oder empfundenen Mangelerscheinungen verstecken, weil das nur uns angeht, weil es der Partner eh nicht verstehen würde, weil man keine Vorwürfe machen oder die Beziehung nicht gefährden will? Eine ehrliche und vertrauensvolle Beziehung entsteht nicht von ungefähr. Sie ist kein Merkmal einer Partnerschaft, die wir einfach voraussetzen können. Wir können uns nur eine aufrichtige Partnerschaft erhoffen, wenn wir …